Historie

Wasserkunst Ursprung
1849 ließen die Zuckerfabrikanten Hennige, Wiese, Jaehnigen, Freise & Co eine Wasserkunst im Baustil einer normannischen Burg errichten. Aus einem 12 Meter tiefen Brunnen wurde mittels eines von der Maschinenfabrik Buckau gefertigten dampfmaschinenbetriebenen Pumpwerkes gefiltertes Elbwasser in die Höhe gefördert und über eine Röhrenwasserleitung zu den Fabriken in der Mittagstraße geleitet. In der Südhälfte des Gebäudes befand sich die Wohnung des Maschinisten welcher 6 Tage in der Woche den Dampfkessel heizte und das Pumpwerk bediente. 1895 endete der Betrieb der Wasserkunst. Die technische Anlage wurde vollständig ausgebaut und das Gebäude nur noch als Wohnhaus genutzt.
